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Projekt Fankurve

Im Buch “der Klügere denkt nach” von Martin Wehrle, gibt es eine Aufgabe die mir sehr gefallen hat: Die Fankurve. Man soll schreiben was andere über einen schon mal gesagt haben und daraus interpretieren welche Stärken die Person daraus ggf. sieht. Ich habs mal gemacht und fühlte mich echt besser.

 

DWN sagte zu mir:
Ich hätte nicht gedacht, dass meine Webseite so viel Potential hat. Mit den SEO-Sachen gebe ich dir recht, das brauche ich nicht so intensiv zu nutzen.

Sieht (vermutlich) als meine Stärke(n): Kreativität, Ehrlichkeit, übergreifendes Denken

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ASL sagte zu mir:
Dass das so schnell mit den Visitenkarten geht, hätte ich nicht gedacht. Die passen super zu mir, genau was ich mir vorgestellt habe. Ohne viel Chichi – aber das hätte ich bei dir auch nicht anders erwartet.

Sieht (vermutlich) als meine Stärke(n): Zuverlässigkeit, Authentizität

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MFG sagte zu mir:
Das kenne ich auch: Du kennst deine Fähigkeiten, hängst sie aber nicht an die große Glocke. Natürlich bist du da besser, weil du es gelernt hast, deshalb kannst du das schnell umsetzen. Du verstehst was deine Kunden wollen und wägst jede Möglichkeit ab.

Sieht (vermutlich) als meine Stärke(n): Bescheidenheit, Kompetenz, Bedachtheit, Empathie, vorausschauendes Handeln

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ACWT sagte zu mir:
Schau dir an, wie gut du dich vorbereitet hast. Vor einem halben Jahr sah das noch anders aus. Ich glaube an dich und deinen Weg. Bei so viel Ruhe die ausstrahlst, machst du das mit Links.

Sieht (vermutlich) als meine Stärke(n): Loyalität, Souveränität, Zielstrebigkeit, Ruhe, Risikobewusstheit

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GB sagte zu mir:
Danke, dass du die Sitzung geführt hast, wir hätten sonst den zeitlichen Rahmen sicher gesprengt. Und gut, dass du (...) die Themen angesprochen hast, das war dringend nötig.

Sieht (vermutlich) als meine Stärke(n): Moderations- und Schlichtungsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen

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AP sagte zu mir:
Du hast dich schnell in die neuen Projekte eingearbeitet. Von den Kunden und Kollegen höre ich keine Klagen. Super, dass du den BusinessRun dieses Jahr wieder organisierst.

Sieht (vermutlich) als meine Stärke(n):
Gute Auffassungsgabe, Eigenverantwortung, strukturierte und analytische Arbeitsweise, Teamfähigkeit, Engagement, Motivationsfähig

 

Ich finde das sollte jeder vor einem Vorstellungsgespräch machen. Da fängt man mal an, an sich, seinen Fähigkeiten und seiner Person zu glauben Vielleicht hätte ich das auch mal im Arbeitskreis mit Frau Linke ansprechen sollen. Naja, wenn sie das Buch hier liest, wird sie es ja mitbekommen :)

 

 

Der Count-Down läuft

Jetzt ist es nur eine Woche hin. Dann höre ich mit dem Rauchen auf. Nicht mehr rauchen. Nie mehr. Oh mein Gott!

Ich sollte es angehen wie mit dem Alkohol: Nur heute nichts trinken, nur jetzt nichts trinken. Das wird mit dem Rauchen um einiges schwieriger. Rauchen tu ich ja immer und überall ☺ Aber ok: nur jetzt nicht rauchen, nur heute nicht rauchen... Gott sei Dank erst ab nächster Woche. Den 19.Oktober habe ich mir fest eingeplant. Dann trinke ich seit einem halben Jahr keinen Alkohol mehr. Dann will ich das Rauchen sein lassen. Diese schlechte Angewohnheit soll weg. Und am besten suche ich mir eine neue, bessere Angewohnheit! Irgendetwas muss ich ja stattdessen machen!? Aber was? Atmen! Atmen tu ich ja beim Rauchen auch... dann sollte es ohne Zigarette doch auch klappen, oder? Ich bin mal gespannt wie angespannt ich sein werde ☺

Jedenfalls kenne ich mich ohne Kippen gar nicht mehr. Seit ich 14 bin, rauche ich. Angefangen habe ich im

Sommerurlaub 2001. In Spanien, am Strand. Ich glaube die Marke hieß Fortuna. Seit sechzehn Jahren rauche ich... länger als ich gelebt habe, bevor ich angefangen habe... ok, nicht wesentlich länger... aber länger. Die ersten Jahre unseres Lebens können wir ja kaum als „bewusstes Leben“ benennen ... bis zum fünften oder zehnten Lebensjahr, wachsen wir ja recht unselbstständig auf. Eltern, Erziehung, Benehmen, was ich anziehe, esse oder mache... das alles wurde mir ja vorgegeben. Richtig eigenständig war man da ja noch nicht. Von daher würde ich mal grob behaupten, dass ich die meiste Zeit meines „bewussten oder eigenständigen Lebens“ rauche. Und jetzt will ich damit aufhören. Mit etwas, dass mich seit dem begleitet hat. Bei allen Erfahrungen, beim Abi, in der Berufsschule, beim Zivi, in den Urlauben, großen Pausen, an Bahnhöfen, in Kneipen, vor Kneipen, beim Karneval, in meiner ersten Wohnung, mit den neuen Arbeitskollegen, nach der Kündigung, auf Geburtstagen... die Liste könnte seitenlang weiter gehen. Und jetzt verabschiede ich mich davon. Oh Mann! Aber! Ich habe noch viel mehr Lebensjahre vor mir, in denen ich nicht rauchen werde. Noch mehr bewusste Lebensjahre als ich sie bisher gelebt habe. Zumindest habe ich vor die 80 oder 85 Jahre zu knacken... noch lieber 87 ☺ 1987 geboren und mit 87 Jahren gestorben. Das würde zu mir passen ☺

 

Bisher ist es bei mir nur leichte Sorge, oder Unbehagen. Aber wenn ich das nicht mit einer Zigarette dämpfen, betäuben oder ausblenden kann, bleibt glaube ich nur noch Suchtdruck. Und den kenne ich bisher nicht. Das wird sicher eine besondere Hürde in meinem Leben.

 

 

Ich habe schon von vielen gehört, dass sie schon öfter aufgehört haben. Mal drei Monate nicht, mal 3 Jahre nicht. Und dann auf einmal wieder angefangen... hat man die ganze Zeit Schmacht? Puh! Das wird ja ne harte Nuss. Bisher hatte ich noch nie das Verlangen aufzuhören. Seit knapp zwei Monaten schon. Ich habe schon einiges dazu gelesen. Vor allem in der Suchtfibel. Und ein Genuss sind Kippen nun wirklich nicht. Natürlich bin ich mir seit Beginn an bewusst wie schädlich Rauchen ist... aber wem ist das nicht bewusst?! Ich habe auch nie gesagt, wenn die Schachtel mehr als 5 Euro kostet hör ich auf. Nie. Viele andere schon, und, was ist? Sie rauchen immer noch. Auf E-Zigarette umzusteigen wäre glaube ich genauso blöd, wie die ganze Zeit alkoholfreies Bier zu trinken. Man ist immer noch abhängig von der Flasche, es macht immer noch dick, und die Gewohnheit ist dieselbe. Ob ich ständig rauche oder qualme macht für mich da auch keinen Unterschied. Nur den, dass das E-Ding explodieren kann. Und mein engelsgleiches Antlitz (Scherz am Rande ;) möchte mich mir nicht zersprengen lassen ☺ Gibt es ein Lied zum Rauchen? Ich google mal...

 

Gute Nacht, Freunde
Es wird Zeit für mich zu geh’n

Was ich noch zu sagen hätte

Dauert eine Zigarette

Und ein letztes Glas im Steh’n

(Reinhard Mey - Gute Nacht Freunde) 

 



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