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Kapitel ?

Ich glaube ich sollte den Ansatz nicht mehr verfolgen, dieses Buch in Kapitel zu unterteilen. So funktioniere ich nicht. Alles war stets ein fließender Übergang. Natürlich gab es Etappen in meinem Leben: Kindergarten, Grundschule, Realschule, Berufsschule, Zivildienst, die folgenden Jobs. Aber es gab auch immer Dinge, wie Beziehungen, die mindestens zwei oder drei Etappen verbunden hat. Während meiner ersten richtigen Beziehung war ich auf der Berufsschule, habe den Zivi gemacht und die Probezeit meines ersten Jobs geschafft. Wie unterteile ich diese Zeit ein? In drei Kapitel für die Werdegänge oder in eines für die Beziehung? Zumal mir ständig neue Gedanken in die Quere kommen. Ich liebe Gedankensprünge. Sie helfen oft aus verfahrenden Situationen und ermöglichen einen neuen, frischen Blick auf ein vorliegendes Problem. Manchmal jedenfalls. ☺ Oft kann es natürlich auch passieren, dass man sich dabei verzettelt und nicht mehr weiß wo man war, bevor man den neuen Gedanken aufgegriffen hat. Zum Glück kann man bei einem Buch zurückblättern und ich in diesem Fall ein paar Seiten zurück scrollen, um herauszufinden was ich eigentlich wollte. ☺ Gedankensprünge! Ohne sie hätte ich mein Ziel nicht vor Augen. Während eines langen Spazierganges kamen mir unzählige Gedanken. Einer davon drehte sich um die geplante Weiterbildung. Ohne diesen Gedankensprung von Therapie, über „was ziehe ich heute Abend zur Selbsthilfegruppe an“, bis hin zu Planungen zur Geburtstagsfeier.

 

Dann irgendwann „Medienfachwirt“! Schnell in die Suchmaschine getippt und schwups... das ist es.

Das will ich machen. Das werde ich machen. Das ist mein neues Ziel.

 

Den richtigen Gedanken kann man nicht erzwingen. Er kommt einfach. Und man muss ihm Raum geben. Daher gebe ich meinen Gedanken hier genauso den Raum... ohne Mauern aus Kapiteln, ohne Abgrenzung, ohne Schublade.

Ähnlich soll es mit mir so weiter gehen. Natürlich nehme ich die Wege die mir zur Verfügung stehen oder die mir zur Verfügung gestellt werden. Aber ich mache mein Ding draus. In jeder Hinsicht. Ich mag es nicht nach Schema F zu arbeiten. Natürlich respektiere ich Herangehensweisen die sich bewehrt haben und befolge sie auch größtenteils. Aber wenn ich merke, dass es auch anders geht, und in die gleiche Richtung, zum gleichen oder besseren Ergebnis für mich, dann mache ich es anders.

Ähnlich gibt es ein Projekt in Köln, das wohl schon ein paar Jahre existiert. „Neuland“ in der Südstadt. Hier gibt es eine brach liegende Fläche, die nicht genutzt wird. Anwohner haben sich zusammengeschlossen und hier einen öffentlichen Garten geschaffen. Gemeinsam wird Gemüse gepflanzt und andere Pflanzen kultiviert. Alles ist mobil. Sollte die Fläche irgendwann wieder offiziell genutzt werden, kann alles auf eine neue brache Fläche umgezogen werden. Und von solchen Flächen gibt es viele in Köln.

Das Projekt interessiert mich sehr und ich glaube ich werde mich der Bewegung bald anschließen. Zum einen

als Beschäftigungstherapie. Zum anderen weil ich auf meiner Terrasse nicht die Möglichkeit habe Gemüse anzupflanzen. Und diese Art der Selbstversorgung beschäftigt mich schon länger. Es ist nicht wie ein Schrebergarten. Alles oder das meiste funktioniert in der Gemeinschaft. Ein neuer Ansatz. Eine bekannte Herangehensweise, aber eine neue Art freiliegende Flächen zu nutzen. Für die Allgemeinheit. Für neuen Raum in einer urbanen Umgebung. Etwas sinnvolles tun. Zurück zu den Wurzeln. Schon fast im wahrsten Sinne des Wortes ☺ Heute Abend hole ich meine erste Bestellung dort ab. Kartoffeln, Gurken, Zwiebeln... selbst Eier, auch wenn die von einem externen Bio- Bauern aus der Region kommen. Saisonal und regional. So möchte ich meine Ernährung umstellen. Da kommt mir das Projekt gerade richtig. Zusätzlich zum Verzicht auf Alkohol, möchte ich mich wieder um eine gesunde und zu mir passende Ernährung kümmern. In letzter Zeit habe ich mich sogar mit ketogener Ernährung beschäftigt. Obwohl Keto eher eine kurzfristige Diät darstellen soll. Es gibt viele Aspekte die für mich schlüssig sind. Auch der Ansatz, dass das Licht eine Rolle spielt. Also das Licht in den Nahrungsmitteln.

 

 

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Hierzu ein Auszug aus dem WWW

Biophysiker Prof. Fritz Popp: “Licht (z.B. auch in Nahrung) treibt die verschiedenen Funktionen an, die wir benötigen, um überhaupt leben zu können”.
Ein von jedermann leicht durchführbares Experiment veranschaulicht die Wichtigkeit des umfassenden

 

Sonnenlichtspektrums als steuernde und regulierende Informationen:

Man legte eine Metallplatte an die Sonne und leitete von dieser Platte (Elektrode) per Draht die Lichtfrequenzen in einen lichtlosen Kellerraum. Von diesem Draht wurden nun mehrere Blumentöpfe, in denen Samen waren, mit diesen Lichtfrequenzen versorgt. Andere Pflanzen dagegen bekamen diese Bestrahlung nicht. Die mit Lichtfrequenzen versorgten Pflanzen wuchsen nicht nur bedeutend schneller, waren kräftig, gesund und hatten auch grüne Blätter. Die anderen Pflanzen dagegen kümmerten dahin und hatten fahle Blätter.

Daraus lässt sich schließen, wie wichtig die Schwingungen des Sonnenlichtes für das Gedeihen von Leben sind.

Das grundlegende Beispiel für den Zusammenhang zwischen Licht und Entwicklung ist die Photosynthese: Von Pflanzen weiß man seit langem, daß sie für ihren Stoffwechsel nicht nur Luft, Nährstoffe und Wasser brauchen, sondern auch Licht. Die ‘Antenne’, über die sie das Licht aufnehmen können, ist das lichtabsorbierende Pigment Chlorophyll. Das Licht wird in die Zellen aufgenommen und dort gespeichert. Durch das Einwirken des Sonnenlichtes verbinden sich in der Pflanze Wasser und Kohlendioxyd zu Glukose (Zucker), dem elementaren Nahrungsmoment aller - nicht nur pflanzlicher, sondern auch tierischer und menschlicher - Zellen. Vom Gesichtspunkt des Lichtes her gesehen haben Pflanzen die niedrigste Ordnung, Tiere eine

höhere. So wie die Pflanzen brauchen alle biologischen Systeme Sonnenlicht für ihre Existenz.

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Das leuchtet mir ein. In einem Podcast habe ich mir die Einstellung einer Dame zu dem Thema angehört. Sie spricht auch von regionalen Aspekten. Das Licht, zum Beispiel in Spanien, ist ein anderes als in Süddeutschland. Und die regionalen Gegebenheiten auf einem Berg und unten im Tal, sind ebenfalls unterschiedlich. Daher könnte es einen unterschiedlichen Effekt geben, wenn ich eine Currywurst auf einem Berg oder am Strand esse. So soll es auch mit Gemüse sein. Eine Paprika, die in Spanien aufgewachsen ist, hat eine andere Struktur, als eine die in Holland oder NRW gezogen wurde. Das auch damit aufgenommene Licht ist ein anderes, mit dem unser Körper eventuell nichts anzufangen weiß. Daher ggf. auch unter anderem allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten auf Obst oder Nüsse, die nicht aus unseren Gefilden stammen. Ein Apfel, der dort gewachsen ist, wo wir uns aufhalten, sollte daher eine bessere Wirkung auf uns haben, als einer, der aus einem ganz anderen Klima stammt. Sie berichtet, dass sie selten Fisch etc. isst. In einem längeren Urlaub im Süden, aß sie fasst täglich Fisch. Und er tat ihr gut. Sie hat sich in der gleichen Umgebung aufgehalten. Die gleiche Sonne getankt, wie die örtlichen Lebensmitteln. Der Organismus hat sich auf die dortigen Verhältnisse angepasst. Kein Wunder, dass das Essen im Urlaub immer besser schmeckt, als das, was wir Zuhause danach versuchen nach zu kochen.

 

In Sachen Licht gab es auch eine weitere interessante Idee: Das normale Deutschland-Wetter von September bis April ist ja bewölkt und regnerisch. Den ganzen Tag sitzt man in künstlichem Licht auf der Arbeit. Danach geht man ins Fitness-Studio: auch künstliches Licht. Dann nach Hause: künstliches Licht. Schrecklich! Hier kann man sich mit dem „gutgemeinten Sport“ sogar schädigen! Man saß den ganzen Tag. Macht dann extreme Bewegungen die den Körper stressen und man setzt sich nie der Sonne aus. Hier würde ein Spaziergang zum Feierabend oder schon in der Mittagspause wahre Wunder wirken. Nicht nur körperlich, vor allem psychisch. Wir unterschätzen die Wirkung der Sonne. Selbst wenn wir meinen sie scheint nicht. Hell ist es doch auch tagsüber im Winter, oder? ☺

Das gleiche Problem bringen die Jahreszeiten. Wir sind es in unserem Überfluss gewohnt, zu jeder Jahreszeit alles essen zu können. Selbst wenn entsprechendes Gemüse oder Obst zur Zeit bei uns gar nicht wächst. Dann wird es importiert. Erdbeeren zum Beispiel haben ihre Zeit. Von Mai bis ungefähr August/September. Danach ist Schluss.

 

Aber wir essen immer Erdbeeren. Bzw. können wir immer Erdbeeren essen. Jetzt zum Problem (wenn wir in Sachen „Licht“ weiter denken): Die Erdbeere wächst im Sommer. Viel Licht, viel Sonne, es ist schön warm. Im Winter suggeriert uns die Umwelt: es ist kalt, dunkel, Winter, wenig Sonne, wenig Vitamin B, Stoffwechsel ggf. runterfahren etc. Jetzt hauen wir uns mit Obst voll, das eigentlich gerade nicht wächst. Aber die Sonnenenergie, das Licht, des Sommers inne hat. Dem Körper wird trotz Winter gesagt: „Hey! Es muss Sommer sein. Es gibt Obst. Aber es ist kalt, die Sonne scheint nicht und ich habe kein Vitamin B im Blut. Was ist hier los?“ Der Körper gerät in eine Disharmonie, eventuell lagert er Stoffe aus der Nahrung ein, weil er nicht weiß, was er damit machen soll oder scheidet sie sofort wieder aus, weil er meint im Winter braucht er sie nicht. Das gesamte System wird gestört. Viele aus dieser Szene berichten, dass wenn sie sich an die saisonal und regional zur Verfügung stehenden Lebensmittel halten, es ihnen besser geht.

  

Wieder ähnliches berichtet ein Chefkoch. Ich weiß nicht mehr welche Dokumentation es war, aber er hatte ein ähnliches Konzept für seine Gerichte. Jegliche Zutaten eines Gerichtes stammen aus der selben Region. Vom Strand: Algen mit Krabbe, Meersalz und noch etwas was dort wächst. Sein Ansatz: Die Alge wächst im gleichen Wasser, in dem sich die Krabbe bewegt. Und die Krabbe isst auch die dort wachsenden Algen. Jede Zutat hat mit der anderen direkt zu tun. Alle sind auf einander abgestimmt und tragen die gleiche, wie es nennt, „DANN“ in sich. Darum schmecken sie zusammen. Ein anderes Gericht, zum Beispiel aus einem Tal, umfasst Wiesenkräuter, Hasen und dort wachsende Hülsenfrüchte. Alles existiert mit und neben der anderen Zutat. Und es soll zusammen fantastisch schmecken.

Natürlich macht immer die Dosis das Gift.Aber ich möchte diesen Ansatz verfolgen. Ich schaue mir umliegende Bauernhöfe und Öko-Märkte an. Recherchiere was ich selbst anbauen könnte. Und welches Fleisch, wo aus der Umgebung, wie hergestellt wurde.

 

 

Mal schauen was draus wird. Besser als eine Tiefkühlpizza wird es sicherlich.

Eventuell verstärkt sich das Gefühl und Empfinden für meinen Körper. Mein Körper ist ein Tempel. Körper und Geist im Einklang bringen ... und so weiter. Warum nicht gesund leben? Der Alkohol ist weg, die Zigarette soll folgen. Sport soll wieder Spaß machen. Und essen muss jeder. Und gerade am Essen sollte man nicht sparen, um seinem Körper etwas gutes zu tun. Zumal wir täglich essen. Hier können wir viel effektiver etwas tun, als nur 1-2-3 mal die Woche ins Fitness-Studio zu rennen (was wohl gemerkt auch nicht optimal ist). 

 

 



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